Bamberg liegt im Tal der Regnitz, wo der Grundwasserspiegel oft nur 2–3 Meter unter Geländeoberkante steht. Diese hydrologische Lage macht eine bodenmechanische Untersuchung zur Pflicht, bevor Lasten aus Gebäuden oder Verkehrsflächen in den Untergrund eingeleitet werden. Wir kombinieren Rammsondierungen mit Kleinbohrungen bis 15 m Tiefe, um die Schichtenfolge aus Auelehmsand und Keuperton verlässlich zu erfassen. Gerade in den innerstädtischen Bereichen mit historischer Bausubstanz ist die Kenntnis der Tragfähigkeit des Baugrunds entscheidend – hier ergänzen wir die Erkundung durch eine Stabilitätsanalyse von Böschungen und prüfen die Setzungsempfindlichkeit der tonigen Horizonte im Labor.

Die Auelehm-Keuper-Wechsellagerung in Bamberg erfordert bodenmechanische Untersuchungen, die den hohen Grundwasserspiegel und die Setzungsempfindlichkeit des Tons abbilden.
Arbeitsumfang in Bamberg
- Wassergehalt (DIN 18121) und Glühverlust (DIN 18128)
- Rahmenscherversuch (DIN 18137) an bindigen Proben
- Druckfestigkeit im Triaxialgerät (DIN 18136)
- Plattendruckversuch auf Planumshöhe
Kritische Bodenfaktoren in Bamberg
Der Rammkernsondenbohrwagen mit 3,5 t Eigengewicht setzt auf den engen Baustraßen in Bambergs Altstadtvierteln enge Grenzen. Wir arbeiten hier mit einem kompakten Raupenbohrgerät, das nur 1,2 m breit ist und dennoch 10 m tiefe Bohrungen ausführt. Das Risiko: Bei unzureichender bodenmechanischer Untersuchung kann der hohe Grundwasserstand zu Auftriebsproblemen in Kellergeschossen führen – ein Szenario, das wir in Bamberg mehrfach gutachterlich begleitet haben.
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Wir bieten drei spezifische Leistungen der bodenmechanischen Untersuchung für Bauvorhaben in Bamberg an:
Kleinbohrungen und Rammsondierungen
Bis 12 m Tiefe mit Durchmesser 50 mm, Beprobung gestörter und ungestörter Proben – Standard für Wohn- und Gewerbebauten in Bamberg.
Laboranalytik nach DIN
Kornverteilung, Konsistenzgrenzen, Triaxialversuche, Wassergehalt – alle Parameter aus einer Hand für die bodenmechanische Untersuchung.
Geotechnischer Bericht mit Gründungsempfehlung
Auswertung der Feld- und Labordaten, Klassifikation nach DIN 18196, Angabe der zulässigen Bodenpressung und Frostempfindlichkeit.
FAQ
Warum ist eine bodenmechanische Untersuchung in Bamberg besonders wichtig?
Der hohe Grundwasserspiegel und die weichen Auelehme im Regnitzgrund erfordern eine genaue Kenntnis der Tragfähigkeit und des Setzungsverhaltens. Ohne Untersuchung drohen Setzungsrisse oder Auftriebsschäden an Kellern.
Welche Normen gelten für die bodenmechanische Untersuchung in Deutschland?
Maßgeblich sind DIN EN 1997-1 (Eurocode 7), DIN 4020 für die Durchführung der Untersuchungen und DIN 18196 für die Bodenklassifikation. Wir arbeiten nach diesen Vorschriften.
Wie tief müssen die Bohrungen für eine bodenmechanische Untersuchung in Bamberg reichen?
In der Regel reichen 8–10 m, um den tragfähigen Kieshorizont unter dem Auelehm zu erreichen. Bei mehrgeschossigen Gebäuden bohren wir bis 15 m Tiefe.
Kann die bodenmechanische Untersuchung auch in der historischen Altstadt durchgeführt werden?
Ja, mit einem kompakten Raupenbohrgerät (1,2 m Breite) kommen wir auch in enge Gassen der Bamberger Altstadt. Die Arbeiten sind erschütterungsarm und beeinträchtigen die historische Bausubstanz nicht.
Was kostet eine bodenmechanische Untersuchung in Bamberg?
Der Kostenrahmen liegt für ein Einfamilienhaus zwischen 2.640 und 4.550 Euro, abhängig von Bohrtiefe, Probenanzahl und Labortests. Wir erstellen ein detailliertes Angebot nach Erstbegehung.