Für die Bemessung starrer Fahrbahnen in Bamberg greifen wir auf die RStO 12 zurück, die zusammen mit der ZTV Beton-StB 07 die Grundlage für frostsichere und tragfähige Betondecken bildet. Bamberg liegt in der Frostzone II, das bedeutet planmäßige Frosteindringtiefen von rund 0,90 m. Gleichzeitig treffen wir hier auf flussnahe Sedimente der Regnitz und des Mains – weiche, tonige Schichten mit geringem Verformungswiderstand. Bevor wir die Betondecke dimensionieren, ermitteln wir den Verformungsmodul Ev2 auf dem Planum. Liegt dieser unter 120 MN/m², ist eine Verbesserung nötig. Die Kombination aus Frostangriff und weichem Untergrund macht eine sorgfältige geotechnische Straßenplanung unverzichtbar, um spätere Schäden wie Plattenversatz oder Kantenabbrüche zu vermeiden.

Frostzone II und weiche Regnitz-Sedimente verlangen bei der Betondecke in Bamberg eine Frostschutzschicht von mindestens 55 cm nach RStO 12.
Arbeitsumfang in Bamberg
Kritische Bodenfaktoren in Bamberg
Der größte Fehler bei der Bemessung starrer Fahrbahnen in Bamberg ist es, die Frostempfindlichkeit des Untergrunds zu unterschätzen. Die Regnitz hat über Jahrhunderte tonige Auenlehme abgelagert, die bei Frosteinwirkung stark hebeln. Ohne eine ausreichende Frostschutzschicht entstehen innerhalb von zwei Wintern Plattenversatz von mehr als 10 mm. Ein weiteres Risiko: ungleichmäßige Bettung durch weiche Zonen. Wenn unter einer Platte eine alte Baugrube oder ein verfüllter Graben liegt, bricht die Kante. Deshalb setzen wir vor der Betondecke ein Rammkernsondierung (DPL-5) im 20-m-Raster, um lokale Schwachstellen zu identifizieren.
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E-Mail: kontakt@geotechnik.vipUnsere Leistungen
Wir begleiten die Bemessung starrer Fahrbahnen von der Baugrunderkundung bis zur Abnahme. Unsere Leistungen in Bamberg umfassen:
Baugrunderkundung und Frostklassifikation
Rammkernsondierungen bis 5 m Tiefe, Entnahme gestörter und ungestörter Proben, Bestimmung der Frostempfindlichkeitsklasse nach ZTV E-StB 17.
Tragfähigkeitsnachweis und Plattendimensionierung
Berechnung der Betondeckenstärke nach RStO 12 Tafel 6, Nachweis der Verformungsmoduln Ev2/Evd auf Planum und FSS, Festlegung der Betonrezeptur.
Qualitätssicherung und Abnahme
Kontrollprüfungen der Betondruckfestigkeit nach DIN EN 12390, Fugenkontrolle, Rauheitsmessung mit dem Ausflussmesser nach ZTV Beton-StB.
FAQ
Welche Kosten sind für eine Bemessung starrer Fahrbahnen in Bamberg üblich?
Der Aufwand hängt stark von der Fläche und dem Erkundungsbedarf ab. Für eine typische Gewerbestraße mit 2.000 m² liegen die Gesamtkosten inklusive Baugrunderkundung, Laborversuchen und statischer Berechnung zwischen €1.670 und €6.430. Bei großen Flächen sinkt der Quadratmeterpreis.
Warum ist die Frostschutzschicht in Bamberg besonders wichtig?
Bamberg liegt in Frostzone II mit einer planmäßigen Frosteindringtiefe von 0,90 m. Der Untergrund besteht oft aus tonigen Auenlehmen der Regnitz, die als stark frostempfindlich (F3) eingestuft werden. Ohne eine ausreichende Frostschutzschicht von mindestens 55 cm entstehen Frosthebungen, die die Betonplatten anheben und brechen.
Welche Betonfestigkeitsklasse wird in Bamberg meist verwendet?
Für die meisten innerstädtischen Straßen mit Bus- und Lkw-Verkehr (Bk100 bis Bk32) setzen wir C30/37 oder C35/45 ein. Die genaue Klasse ergibt sich aus der Belastungsklasse nach RStO 12 und der geforderten Dauerhaftigkeit. Der Beton muss zudem einen Frost-Tausalz-Widerstand nach CDF-Verfahren (DIN CEN/TS 12390-9) nachweisen.