Die geotechnische Laboruntersuchung bildet in Bamberg die unverzichtbare Grundlage für jede sichere Bemessung im Sandsteinkeuper und den quartären Talfüllungen der Regnitz. Unsere Versuche erfolgen konsequent nach DIN 18196 sowie den ergänzenden Regelwerken der DIN 4022. Von der präzisen Bestimmung der Konsistenzgrenzen mittels Atterberg-Grenzen bis zur umfassenden bodenmechanischen Untersuchung ermitteln wir alle relevanten Kennwerte für die standsichere Konstruktion.
Diese Prüfungen sind maßgebend für die Gründung von Bauwerken im Bamberger Raum, sei es für den klassischen Hochbau, den Verkehrswegebau oder die qualifizierte Baugrundverbesserung. Für die direkte Bestimmung der Scherparameter an geklüfteten Ton- und Sandsteinen setzen wir auf den einaxialen Druckversuch (UCS). Die Verdichtbarkeit von Dammschüttungen und Verfüllungen wiederum wird durch den Proctor-Versuch verlässlich nachgewiesen, um langfristige Setzungen auszuschließen.

In den weichen Tonen Gaustadts kann die seismische Verstärkung das doppelte der Beschleunigung des freien Feldes erreichen.
Arbeitsumfang in Bamberg
- Messung des VS30-Profils mittels Oberflächenwellen
- Berechnung des Verstärkungsfaktors nach NEHRP-Klassifikation
- Berücksichtigung lokaler Topografie und Beckeneffekte
Kritische Bodenfaktoren in Bamberg
Die geologische Karte Bambergs zeigt eine heterogene Abfolge aus quartären Kiesen, Auenlehmen und Keupertonen. In den Tallagen des Main und der Regnitz können die weichen Bindeschichten bis zu 20 Meter mächtig werden. Fehlt eine Analyse der seismischen Verstärkung, unterschätzt man die tatsächlichen Erdbebenlasten oft um den Faktor 2 bis 3. Das Risiko reicht von unkontrollierten Rissen im Mauerwerk bis hin zu bleibenden Setzungen nach einem Beben. Gerade in den Bamberger Neubaugebieten am Stadtrand ist dieser Effekt nicht zu vernachlässigen.
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Wir bieten zur seismischen Beurteilung zwei spezialisierte Leistungen für Bamberg an:
Oberflächenwellen-Messung (MASW / ReMi)
Bestimmung des VS30-Profils entlang von Messlinien. Geeignet für Bauplätze ab 500 m². Liefert die Eingangsparameter für die Verstärkungsanalyse nach Eurocode 8.
Mikrotremor-HVSR zur Eigenfrequenzbestimmung
Einpunktmessung der Bodenunruhe. Ermittelt die dominante Frequenz des Standorts. Besonders wichtig für die Abstimmung von Gebäudeeigenfrequenz und Bodenresonanz.