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Bamberg, Germany

Seismische Tomographie (Refraktion/Reflexion) für Bauprojekte in Bamberg

In Bamberg stoßen Bauvorhaben oft auf eine wechselhafte Geologie: Auf die flachen Schichten der Regnitzauen folgen plötzlich harte Kalk- und Sandsteinbänke des Jura. Mit der seismischen Tomographie (Refraktion/Reflexion) können wir diese Übergänge berührungsfrei abbilden, ohne dass Bohrlöcher nötig sind. Das Verfahren eignet sich besonders für großflächige Trassen oder Hanglagen, wo eine hohe Punktdichte gefordert ist. Vor größeren Erdbewegungen kombinieren wir die Methode gern mit einer geotechnischen Wegerkundung, um Schichtgrenzen und Felsüberdeckungen lückenlos zu erfassen.

Illustratives Bild von Seismische Tomographie (Refraktion/Reflexion) in Bamberg
Mit Refraktions- und Reflexionswellen kartieren wir Schichtgrenzen und Felsüberdeckungen – zerstörungsfrei, schnell und flächendeckend.

Arbeitsumfang in Bamberg

Die Regnitz durchfließt Bamberg in einer weiten Talaue, die von quartären Kiesen und Sanden dominiert wird – ideale Bedingungen für Refraktionsmessungen. Wir platzieren bis zu 48 Geophone entlang eines Profils und regen mit einem Fallgewicht oder Sprengstoff elastische Wellen an. Die Laufzeiten der P- und S-Wellen liefern ein detailliertes Geschwindigkeitsprofil bis in 30 m Tiefe. Für steil einfallende Schichten oder Hohlräume setzen wir die Reflexionskomponente ein, die auch feine Störungen im Fels erkennt. So entsteht ein dreidimensionales Bild des Baugrunds, das wir mit Bohrungen validieren.
Seismische Tomographie (Refraktion/Reflexion) für Bauprojekte in Bamberg
ParameterTypischer Wert
Maximale Erkundungstiefebis 30 m (Refraktion)
Anzahl Geophone pro Profil24 - 48 Stück
WellentypenP-Wellen (Kompressionswellen) und S-Wellen (Scherwellen)
Messgenauigkeit Geschwindigkeit± 2 % nach Kalibrierung
DatenausgabeGeschwindigkeits-Tiefen-Profil, Tomogramm als 2D-Schnitt
Normative GrundlageDIN 4020, Eurocode 7 (EN 1997-1:2004)

Live process video

Kritische Bodenfaktoren in Bamberg

Vergleicht man den sandig-kiesigen Untergrund im Stadtteil Gärtnerstadt mit den tonigen Mergeln am Michelsberg, wird klar: Eine pauschale Gründung ist riskant. Ohne seismische Tomographie (Refraktion/Reflexion) in Bamberg übersehen Planer oft lokale Felseinlagerungen oder weiche Zonen, die später zu Setzungsdifferenzen führen. Die Methode deckt solche Heterogenitäten auf und liefert die nötige Datengrundlage für wirtschaftliche Gründungskonzepte – von der Flachgründung bis zur Tiefenfundierung.

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Antwort innerhalb von 24h.

E-Mail: kontakt@geotechnik.vip
Anwendbare Normen: DIN 4020 (Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke), Eurocode 7 – EN 1997-1:2004 (Entwurf, Berechnung und Bemessung), DIN EN 1998-1 (Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben – Teil 1)

Unsere Leistungen

Unser Angebot umfasst alle Schritte der seismischen Tomographie – von der Planung bis zur Interpretation.

2D-Refraktionsseismik

Erfassung von P- und S-Wellen-Laufzeiten entlang linearer Profile, Ausgabe als Geschwindigkeitsmodell für Baugruben, Trassen und Dämme.

2D-Reflexionsseismik

Hochauflösende Abbildung steiler Schichtgrenzen und Störungen – ideal für Felshorizonte und Hohlraumdetektion in Bamberg.

Tomografische Inversion

Berechnung von 2D-Geschwindigkeitsverteilungen mittels iterativer Inversion, verknüpft mit Bohrlochdaten zur Kalibrierung.

FAQ

Welche Untergrundverhältnisse sind in Bamberg typisch?

In der Regnitzniederung dominieren quartäre Kiese und Sande, an den Hängen des Michelsbergs treten tonig-mergelige Schichten des Lias auf. Die seismische Tomographie erfasst diese Übergänge zuverlässig und liefert Geschwindigkeitsprofile, die direkt in die Gründungsplanung einfließen.

Wie viel kostet eine seismische Tomographie in Bamberg?

Die Kosten liegen zwischen 2.180 und 5.050 Euro, abhängig von Profillänge, Geophonanzahl und Aufwand der Datenverarbeitung. Bei größeren Projekten mit mehreren Profilen sinkt der Meterpreis deutlich.

Welche Normen sind bei der seismischen Tomographie zu beachten?

Maßgeblich sind DIN 4020 für geotechnische Untersuchungen und Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) für die Bemessung. Bei erdbebengefährdeten Standorten ergänzen wir die Untersuchung um DIN EN 1998-1.

Kann die Methode auch bei bebauten Flächen eingesetzt werden?

Ja, solange genügend Platz für das Geophonarray und die Anregung vorhanden ist. Wir passen die Messkonfiguration an beengte Verhältnisse an und verwenden leise Anregungsquellen, um Erschütterungen minimal zu halten.

Abdeckung in Bamberg