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Bamberg, Germany

Einaxialer Druckversuch (UCS) in Bamberg – zuverlässige Labordaten für Ihre Tragwerksplanung

Bamberg liegt im Regnitzbecken, wo weiche Tonsteine und Sandsteine des Keupers die oberflächennahen Schichten prägen. Diese Gesteine zeigen oft eine ungleichmäßige Festigkeit, die den Einaxialen Druckversuch (UCS) unverzichtbar macht. Für Planer in Bamberg liefert dieser Test die genaue Druckfestigkeit, die für Fundamente, Stützmauern oder Felseinschnitte benötigt wird. Vor einer Ausschreibung kombinieren wir den UCS mit einer Stabilitätsanalyse von Böschungen, um das Bruchverhalten des anstehenden Gesteins zuverlässig zu bewerten.

Illustratives Bild von Einaxialer Druckversuch (UCS) in Bamberg
Der Einaxiale Druckversuch (UCS) an Sandstein aus Bamberg ergibt Werte zwischen 5 und 25 MN/m² – entscheidend für die zulässige Sohldruckbelastung.

Arbeitsumfang in Bamberg

Ein typisches Szenario: Ein Mehrfamilienhaus am Michelsberg soll in den anstehenden Sandstein gegründet werden. Der Einaxiale Druckversuch (UCS) an Bohrkernen liefert die Druckfestigkeit in MN/m². Die Prüfung erfolgt nach DIN EN ISO 17892-7 unter definierten Randbedingungen. Wir messen die Bruchlast senkrecht zur Schichtung – maßgeblich für die Tragfähigkeit. Ergänzend führen wir geologische Kartierungen mit Schürfgruben durch, um die Schichtung zu dokumentieren. Die Ergebnisse fließen direkt in die Bemessung von Flachgründungen ein. Jeder Kern wird fotografiert, die Bruchfläche beschrieben.
Einaxialer Druckversuch (UCS) in Bamberg – zuverlässige Labordaten für Ihre Tragwerksplanung
ParameterTypischer Wert
Probendurchmesser50 mm oder 70 mm
Höhe-zu-Durchmesser-Verhältnis2,0 bis 2,5
Belastungsgeschwindigkeit0,5 – 1,0 MPa/s
Bruchlastbereich5 – 100 kN
Abweichung der Druckfläche< 0,1 mm
Prüfklasse nach DIN EN ISO 17892-7Klasse 1

Kritische Bodenfaktoren in Bamberg

Bamberg wuchs historisch entlang der Regnitzarme, wo weiche Auenlehme und Torfe den Untergrund bilden. Diese organischen Schichten reagieren empfindlich auf Spannungsänderungen. Der Einaxiale Druckversuch (UCS) an diesen bindigen Böden zeigt oft geringe Festigkeiten unter 30 kN/m². Wird dieser Wert ignoriert, drohen Setzungsschäden an historischer Bausubstanz. Zudem können Hangrutschungen am Stephansberg durch wassergesättigte Tonsteine ausgelöst werden. Der UCS hilft, diese Risiken frühzeitig zu quantifizieren.

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Antwort innerhalb von 24h.

E-Mail: kontakt@geotechnik.vip
Anwendbare Normen: DIN EN ISO 17892-7 (UCS auf Gestein und bindigen Böden), DIN 4020 (Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke), Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) – Grenzzustände der Tragfähigkeit, Empfehlung des Arbeitskreises 1.4 der DGGT (Felsmechanik)

Unsere Leistungen

Wir bieten zwei spezifische UCS-Dienstleistungen für Projekte in Bamberg an:

UCS an Bohrkernen (Gestein)

Präparation von Gesteinskernen nach DIN EN ISO 17892-7. Messung der einaxialen Druckfestigkeit an Sandstein, Tonstein oder Kalkstein. Ausgabe als Prüfbericht mit Bruchbild und Spannungs-Dehnungs-Diagramm.

UCS an ungestörten Bodenproben

Entnahme von Stechzylinderproben (100 cm³) aus bindigen Böden. Prüfung der undrainierten Scherfestigkeit (cu) nach DIN 18136. Ideal für weiche Tone und Schluffe in den Regnitzauen.

FAQ

Welche Probenformate sind für den Einaxialen Druckversuch in Bamberg üblich?

Für Gestein verwenden wir Bohrkernstücke mit 50 mm oder 70 mm Durchmesser und einem Längen-zu-Durchmesser-Verhältnis von 2,0 bis 2,5. Für bindige Böden kommen Stechzylinder (100 cm³) zum Einsatz. Die Proben müssen ungestört und transportbedingt geschützt sein.

Wie lange dauert der UCS-Versuch und wann liegen die Ergebnisse vor?

Die reine Prüfdauer beträgt etwa 1 bis 2 Stunden pro Probe inklusive Präparation und Nachbereitung. Die Auswertung mit grafischer Darstellung der Spannungs-Dehnungs-Kurve erfolgt innerhalb von 2 bis 4 Werktagen nach Probeneingang im Labor.

Was kostet ein Einaxialer Druckversuch (UCS) in Bamberg?

Die Kosten liegen je nach Probenanzahl und Aufbereitungsaufwand zwischen 310 und 510 Euro pro Probe. Mengenrabatte sind bei Serienuntersuchungen möglich. Die genaue Kalkulation erfolgt nach Prüfung der Probenbeschaffenheit.

Welche Norm ist für den UCS in Deutschland verbindlich?

Die maßgebende Norm ist DIN EN ISO 17892-7 (Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Laborversuche an Bodenproben – Teil 7: Einaxialer Druckversuch an bindigen Böden und Gestein). Zusätzlich gilt DIN 4020 für die Planung geotechnischer Untersuchungen.

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