Die Böden in Bamberg sind geprägt von den Ablagerungen der Regnitz und des Main-Donau-Kanals. In der Altstadt, die auf einer Insel liegt, stoßen wir oft auf weiche, tonige Schichten mit hohem Grundwasserstand. Für Bauherren in Bamberg ist der Ménard-Druckversuch (Druckmesserversuch) daher unverzichtbar. Er liefert direkt vor Ort den Steifemodul und die laterale Scherfestigkeit – Daten, die für die Bemessung von Flachgründungen und Baugruben essenziell sind. Ergänzend dazu setzen wir den Dilatometerversuch ein, wenn wir zusätzliche horizontale Spannungsprofile benötigen.

Der Ménard-Druckversuch misst die laterale Steifigkeit dort, wo sie wirkt: im Verbau oder unter der Fundamentplatte.
Arbeitsumfang in Bamberg
- Druck-Volumen-Kurve zur Bestimmung des Steifemoduls (EM)
- Kriech- und Relaxationsverhalten des Bodens
- Horizontale Betttungsziffer für Pfahl- und Trägerbohlwände
Kritische Bodenfaktoren in Bamberg
In Bamberg sehen wir immer wieder, dass Bauherren den Ménard-Druckversuch (Druckmesserversuch) unterschätzen. Gerade im Bereich der Wunderburg oder der Kaulbergstraße, wo historische Keller und lockere Auffüllungen liegen, liefert nur dieser Versuch die laterale Steifigkeit, die für den Verbau nötig ist. Ohne diese Daten riskieren Sie Setzungen an Nachbargebäuden oder Risse in denkmalgeschützten Fassaden. Der Druckmesserversuch deckt diese Risiken auf, bevor der Bagger anrückt.
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Wir bieten in Bamberg zwei Varianten des Ménard-Druckversuchs an – je nach Zugänglichkeit und Bohrtiefe. Beide Verfahren liefern sofort auswertbare Daten.
Ménard-Druckversuch in der Bohrung
Standardverfahren für Tiefen von 3 bis 15 m. Die Sonde wird in eine vorbereitete Bohrung eingeführt. Geeignet für Baugruben, Gründungen und Verbauten in den weichen Böden der Bamberger Innenstadt.
Ménard-Druckversuch im Schurf
Für flache Erkundungen bis 3 m Tiefe, z. B. bei Leitungsgräben oder Kelleraushub. Die Sonde wird horizontal oder vertikal in den Schurf eingebracht. Spart Bohrkosten und liefert schnelle Ergebnisse für kleine Bauvorhaben in Bamberg.
FAQ
Was kostet ein Ménard-Druckversuch in Bamberg?
Der Preis für einen Ménard-Druckversuch (Druckmesserversuch) in Bamberg liegt zwischen 970 und 1.030 Euro pro Prüfpunkt. Darin enthalten sind die Sondierung, die Auswertung der Druck-Volumen-Kurve und ein Kurzbericht. Bei mehreren Punkten oder Kombination mit anderen Verfahren wie dem Dilatometerversuch können wir ein Paketangebot unterbreiten.
Welche Bodenparameter liefert der Ménard-Druckversuch?
Der Druckmesserversuch misst den Steifemodul (EM), den lateralen Grenzdruck (pL) und das Kriechverhalten des Bodens. Aus diesen Werten leiten wir die horizontale Betttungsziffer für Verbauwände und die Setzungsberechnung von Fundamenten ab. Die Ergebnisse sind direkt vor Ort verfügbar.
Wie tief kann der Ménard-Druckversuch in Bamberg ausgeführt werden?
Mit der Standardsonde erreichen wir Tiefen von 3 bis 15 Metern. In der Bamberger Altstadt, wo das Grundwasser oft schon bei 2 Metern ansteht, arbeiten wir mit einer wasserdichten Bohrung. Für flachere Erkundungen bis 3 Meter bieten wir die Variante im Schurf an.
Wann ist der Ménard-Druckversuch besser als ein SPT?
Der Ménard-Druckversuch (Druckmesserversuch) ist dem SPT überlegen, wenn Sie laterale Steifigkeitsparameter benötigen – zum Beispiel für Baugrubenverbauten, Trägerbohlwände oder die Bemessung von Pfählen in weichen Böden. Der SPT liefert nur eine punktuelle Eindringwiderstandsmessung, während der Druckversuch das Spannungs-Verformungs-Verhalten des Bodens über den gesamten Druckbereich abbildet.