In Bamberg sehen wir oft, dass der historische Untergrund Überraschungen bereithält. Alte Keller, vergessene Leitungen oder unterschiedliche Auffüllungen aus dem Mittelalter liegen direkt unter dem Pflaster. Ein Georadar GPR erfasst diese Strukturen berührungslos und liefert ein detailliertes Bild des oberflächennahen Untergrunds. Gerade in der Welterbestadt mit ihren engen Gassen und sensiblen Bausubstanz vermeidet man so unnötige Eingriffe. Wir kombinieren die Radarmessung mit einer gezielten Baugrunderkundung via SPT, um punktuelle Widerstandswerte zu kalibrieren. Das spart Zeit und schont die historische Pflasterung.

Ein Georadar GPR in Bamberg erfasst Hohlräume und historische Strukturen bis 8 m Tiefe – zerstörungsfrei und direkt im Stadtkern.
Arbeitsumfang in Bamberg
- Frequenzbänder von 100 MHz bis 2,6 GHz – je nach Tiefenbereich
- Eindringtiefe bis ca. 8 m im trockenen Sand/Kies, weniger bei lehmigen Böden
- Horizontale Auflösung im Zentimeterbereich bei Hochfrequenzantennen
Kritische Bodenfaktoren in Bamberg
Stellen Sie sich vor: In der Bamberger Altstadt soll ein Neubau entstehen. Die Bauunterlagen zeigen eine ungestörte Fläche, doch unter 1,5 m Asphalt liegt ein alter Gewölbekeller aus dem 17. Jahrhundert. Ohne Georadar GPR wird dieser Hohlraum erst beim Aushub entdeckt. Die Folge: teure Nachplanung, statische Verstärkung und wochenlange Verzögerung. Mit einer vorherigen Radarerkundung erkennen Sie solche Risiken rechtzeitig. Gerade in Bamberg, wo der Grundwasserspiegel hoch und die Bebauung dicht ist, lohnt sich jede investierte Messstunde.
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Unsere Georadar GPR-Leistungen in Bamberg umfassen zwei praxisorientierte Angebote, die je nach Aufgabenstellung kombiniert werden.
Leitungstrassen- und Hinderniskartierung
Mit hochfrequenten Antennen (400 MHz – 2,6 GHz) orten wir Strom-, Gas- und Wasserleitungen sowie unbekannte Einbauten. Die Ergebnisse werden in Lage- und Tiefenplänen dokumentiert.
Hohlraum- und Schichtenerkundung
Tiefer reichende Profile mit 100–200 MHz Antennen zeigen Hohlräume, Schichtgrenzen und gestörte Zonen bis 8 m Tiefe. Ideal für die Altlasten- und Fundamenterkundung.
FAQ
Wie tief kommt ein Georadar GPR in den Bamberger Böden?
In typischen Bamberger Sand-Kies-Böden erreichen wir mit 100 MHz Antennen bis 8 m Tiefe. Bei lehmigen oder tonigen Schichten reduziert sich die Eindringtiefe auf 2–4 m.
Was kostet ein Georadar GPR in Bamberg?
Die Kosten liegen zwischen 7.930 und 1.090 Euro pro Messkampagne, abhängig von Fläche, Auflösung und Anfahrtsweg. Bei größeren Projekten sinkt der Quadratmeterpreis.
Kann man mit Georadar GPR auch Grundwasser finden?
Ja, die Grundwasseroberfläche zeigt sich als starke Reflektion im Radargramm. Allerdings ist die Genauigkeit bei geringen Flurabständen (< 2 m) eingeschränkt. Für genaue Pegel empfehlen wir ergänzend eine Rammkernsondierung.
Welche Norm gilt für Georadar GPR in Deutschland?
Es gibt keine eigene DIN für GPR. Wir orientieren uns an der DIN 4020 (geotechnische Untersuchungen) sowie der DGEG-Richtlinie für zerstörungsfreie Prüfverfahren. Die Auswertung erfolgt nach anerkannten Regeln der Technik.