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Bamberg, Germany

SPT (Standard Penetration Test) in Bamberg – geotechnische Erkundung für sichere Bauvorhaben

In Bamberg treffen wir häufig auf eine Wechsellagerung aus Sanden, Kiesen und Tonen der Regnitzniederung. Der Grundwasserspiegel liegt oft hoch, was die Probenahme erschwert. Der Standard Penetration Test liefert hier verlässliche Schlagzahlen N30, um die Lagerungsdichte nichtbindiger Böden zu bewerten. Das Verfahren ist nach DIN EN ISO 22476-3 geregelt und wird direkt im Bohrloch durchgeführt. Vor der Planung von Flachgründungen oder Tiefgründungen empfiehlt es sich, den SPT mit einem ergänzenden Rammsondierungen zu kombinieren, um laterale Variationen im Untergrund zu erfassen.

Illustratives Bild von SPT (Standard Penetration Test) in Bamberg
Der Standard Penetration Test liefert in den Kiesen der Regnitzniederung reproduzierbare Schlagzahlen, die direkt in Bemessungskennwerte nach DIN 1054 überführt werden.

Arbeitsumfang in Bamberg

Der SPT wird in Bamberg meist in 1-m-Intervallen in Bohrungen DN 80 bis DN 140 ausgeführt. Ein Standard-Rammhaken von 63,5 kg fällt aus 76 cm Höhe. Die Schlagzahl N30 zählt die Schläge für 30 cm Eindringung. Dabei gewinnen wir gestörte Proben aus dem Schappen. Die Norm DIN 4094-1 oder die europäische DIN EN ISO 22476-3 sind anzuwenden. Die Ergebnisse fließen in die Berechnung der Bettungsmoduln und der Tragfähigkeit von Flachgründungen ein. Folgende Parameter werden dokumentiert:
  • Schlagzahl N30 je Meter
  • Spitzenwiderstand qc (optional)
  • Bodenart nach DIN 4023
  • Wassergehalt und Lagerungsdichte
SPT (Standard Penetration Test) in Bamberg – geotechnische Erkundung für sichere Bauvorhaben
ParameterTypischer Wert
Rammhaken-Masse63,5 kg ± 0,5 kg
Fallhöhe76 cm ± 2 cm
Eindringtiefe pro Schlag30 cm (N30)
Bohrlochdurchmesser80–140 mm
Probenartgestörte Probe (Schappe)
Auswertewiederholbarkeit± 2 Schläge bei N30 > 15
Anwendbare NormenDIN EN ISO 22476-3, DIN 4094-1

Kritische Bodenfaktoren in Bamberg

Ein typischer Fehler in Bamberg ist die Annahme, dass die Schlagzahl N30 aus einer einzigen Bohrung repräsentativ für das gesamte Grundstück sei. Bei stark wechselnden Sand-Ton-Folgen kann eine einzelne Messung die Tragfähigkeit um 40 % überschätzen. Wird der SPT nicht korrekt nach DIN EN ISO 22476-3 durchgeführt – etwa mit verklemmtem Rammhaken oder unzureichender Reinigung des Bohrlochs –, sind die Werte unbrauchbar. Die Folge sind überdimensionierte Fundamente oder Setzungsschäden. Eine Wiederholung des Versuchs in mehreren Ansatzpunkten ist unverzichtbar.

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E-Mail: kontakt@geotechnik.vip
Anwendbare Normen: DIN EN ISO 22476-3:2005, DIN 4094-1, DIN 1054:2010-12 (Baugrund – Sicherheitsnachweise)

Unsere Leistungen

Wir führen den Standard Penetration Test in Bamberg als Teil einer umfassenden geotechnischen Erkundung durch. Dabei bieten wir folgende Leistungen an:

SPT-Bohrungen bis 30 m Tiefe

Ausführung von Kleinbohrungen DN 80 mit SPT-Einbau in 1-m-Intervallen. Dokumentation der Schlagzahlen N30 und Entnahme gestörter Proben für die Klassifikation.

SPT mit Grundwassermessung

Erweiterte Erkundung mit Einbau eines Grundwasserpegelrohrs nach SPT-Versuch. Messung des Ruhewasserspiegels und Probenahme für chemische Analysen.

Auswertung und Gutachten nach DIN 1054

Berechnung der charakteristischen Bodenkennwerte (phi, c, E) aus den N30-Werten. Erstellung eines geotechnischen Berichts mit Gründungsempfehlungen.

FAQ

Wie lange dauert ein SPT-Versuch in Bamberg?

Eine Bohrung mit SPT-Einbau in 1-m-Intervallen bis 15 m Tiefe dauert etwa 3 bis 4 Stunden inklusive Rüstzeit. Bei größeren Tiefen oder erschwerten Bedingungen (z. B. grobe Kiese) verlängert sich die Zeit auf 5 bis 6 Stunden.

Welche Bodenarten in Bamberg eignen sich für den SPT?

Der SPT ist besonders geeignet für die nichtbindigen Sande und Kiese der Regnitzniederung. In bindigen Tonen (z. B. Lettenkeuper) liefert er nur orientierende Werte – hier sind Flügelsondierungen oder Laborversuche an ungestörten Proben zu bevorzugen.

Kann der SPT in Bamberg auch in bestehenden Bauwerken durchgeführt werden?

Ja, in engen Kellern oder unter Gebäuden sind Kleinbohrungen mit SPT-Einbau möglich. Voraussetzung ist eine ausreichende Deckenhöhe (mindestens 2,5 m) und der Zugang mit einem handgeführten Bohrgerät. Wir klären dies im Vorfeld mit einem Ortstermin.

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